|
Sehr entlegen : die Brennerei Braeval hieß bis 1995 Braes Of Glenlivet...
|
|
...genau wie die Landschaft in der sie steht...
|
|
Tamnavulin... industrielle Tristesse...
|
|
...und nostalgische Mühlenromantik nebeneinander...
|
Der Tipp war super und ich empfehle das weiter, kommt man aufs Brennereigelände, steht links ein separates Haus, wo das
Büro drinnen ist. Der Manager, ein sehr junger Herr hatte überhaupt nichts dagegen, das wir die Distillery auf eigene Faust
erkunden. Die wenigen Mitarbeiter hatten auch Spaß daran, das mal andere Leute kommen und erklärten alles gerne...so mag
ich es... Tamnavulin war zwischen ca.1996 und 2006 geschlossen, danach wurde etwas Geld investiert und nun produziert
man wieder wie dolle und verrückt. In den 1980ern gab es sogar ein Visitor Center gleich neben der Brennerei in einer
schönen alten Wassermühle, dort haben die Spinnenweben allerdings die Türen versiegelt. Es ist ein schöner Kontrast, die
alte, romantische Mühle und die eher häßliche 1960s Brennerei...
|
Fast fertig : die neue Brennerei auf dem Gelände der ehemaligen Imperial Distillery.
|
Danach ging es wenige Kilometer weiter zu Glenlivet. Ich war letztes Jahr bereits dort und wir wollten hauptsächlich etwas
essen, Glenlivet hat ein großes, modernes Visitorcenter. Als wir gerade in der Kantine anstanden um eine Suppe zu ordern,
ging ein Feueralarm los und alle mussten das Gebäude verlassen. Esdauerte gut 15 Minuten, als die erste Feuerwehr eintraf,
etwa 5 min später eine zweite... (Ich mag nicht dran denken, was gewesen wäre, wenn etwas ernstes passiert wäre...)
irgendwann wurde der Alarm abgeblasen weil nix war, keiner wußte, warum..., später wurden sämtliche Feuermelder
kontrolliert. Die Suppe wurde verschoben und wir machten eine Tour mit und das zu zweit. Die Tour war kostenlos und
beinhaltete drei (!) Whiskys, 12y, 16y (Nadurra Cask Strenght) und 18y... Neben Glenfiddich, das beste
Preisleistungsverhältnis ever... Unser nächstes Ziel war dann Macallan. Dort angekommen mussten wir die Tour auf morgen
verschieben, da die letzte Tour des Tages ausgebucht war. Stattdessen fuhren wir weiter und schauten uns den fast fertigen
Neubau von Imperial an, machten einen kurzen Abstecher zu Cardhu und versuchten unser Glück bei Knockando. Die
Distillerymanagerin wollte uns erst abwimmeln, fand dann aber trotzdem ein paar Minuten, uns wenigstens das Stillhouse zu
zeigen...besser als nichts... So hatten wir schon einen guten Tag mit vielen Eindrücken. Morgen früh 10 Uhr haben wir ein
privates Date mit George Grant von Glenfarclas, ich bin gespannt, was wir da erleben..., später dann die Macallan Tour, mal
sehen, was so wird... |
Im Stillhouse von Knockando.
|
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen